W-E-R & PROSOYA Info 4/2010
Beim Adventsbasar 2010 am 26.11.10 war das PROSOYA-Projekt mit einem Verkaufs- und Informationsstand vertreten.
Neben selbstgemachtem Apfel-und Quittengelee wurden fair trade Kaffee und fair trade Schokoriegel aus Peru verkauft. Hauptattraktion waren jedoch Handarbeiten (v.a. Taschen und Kissenhüllen) aus Peru.
Diese wurden jedoch nicht im Mädchenprojekt Quillazu gefertigt, sondern von einem Mütterclub „Club de Madres“ aus dem Nachbardorf Huancabamba. Die Peruaktion e.V., die einen Teil des Adventsbasarerlöses von unserer Schule zur Unterstützung des Jungen- und Mädchenwohnprojektes von uns bekommt, hat diesen Mütterclub vor einigen Jahren ins Leben gerufen, damit bei der ortsansässigen Bevölkerung kein Neid wegen der Unterstützung der Waisen und Halbwaisen entsteht. So werden in Deutschland diese wunderschönen Handarbeiten verkauft. An einer großen Tasche sitzen die Frauen 10-12 Stunden.
Nach den Weihnachtsferien ist eine Vorstellung des Projekts im EWG-Unterricht in den 7ten Klassen geplant. Auch darüber berichten wir im nächsten PROSOYA-Info.
In dieser Information sollen jedoch Bilder aus dem Jungenprojekt in Huancabamba im Mittelpunkt stehen. Das Jungenprojekt steht seit dem Tod von Hugo Fernandez unter der neuen Leitung von Michell Solari; Frau Schlegel von der Peruaktion e.V. berichtet dass es bisher sehr gut läuft. Die Bilder vermitteln einen lebendigen Eindruck vom Leben im Jungenwohnprojekt.
Kontakt: Karina Gültig, Tel: 07071 538110, karina.gueltig@uni-tuebingen.de