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Mittwoch, 8. Februar 2012
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W-E-R & Opportunity’s Microschools
Opportunity ist als gemeinnützige Stiftung in der Entwicklungshilfe tätig. Dabei verfolgt Opportunity den Ansatz der Mikrofinanzarbeit, das heißt, die Stiftung vergibt Kleinkredite an arme, aber unternehmerisch tätige Menschen, die so in die Lage versetzt werden, aus eigener Kraft ihre Armut zu überwinden. Mit dem Microschool-Programm unterstützt Opportunity gezielt Schulgründungen in Afrika und Asien.
Das Opportunity-Team sagt zunächst ganz herzlich Danke für die Unterstützung durch die W-E-R, das Kollegium, die Schüler- und die Elternschaft, die mit Ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag zu unserer Arbeit leisten!
Mit Einnahmen aus dem Weihnachtsbazar fördert die W-E-R das Opportunity Microschool-Programm mit rund 558 Euro.
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Was wird mit
diesem Geld gemacht und wem wird damit wie geholfen?
Opportunity hat uns die Geschichte der New
Love Microschool aus Dunkwa, Ghana geschickt. Die Fotos und die
Informationen stammen von einem Besuch an der Microschool durch die
Opportunity Mitarbeiter Anke Luckja und Jan Binder im
Januar 2010:
Bildung ist der
Schlüssel, um Armut zu bekämpfen. Deshalb unterstützt Opportunity
Bildungs-Unternehmer, so genannte "Edu-Preneure". Diese Schulgründer
bieten mit ihren "Microschools" in vielen Entwicklungsländern eine
wichtige Alternative zum staatlichen Schulsystem - vor allem für Kinder
armer Familien.
In erster Linie werden an Microschools Kinder aufgenommen, die keine
staatlichen Schulen besuchen können: Weil sie etwa nicht genug Geld für
die Schuluniformen aufbringen können oder weil der Schulweg zu weit und
zu unsicher ist.
Eltern mit niedrigem Einkommen in Entwicklungsländern sind häufig
bereit, Schulgebühren zu zahlen. Gerade ihnen geht es um
Qualitätsbildung für ihre Kinder. Und die wird in Microschools geboten:
motivierte Lehrer, kleinere Klassen, eine damit verbundene bessere Lern-
und Bildungsqualität. Die Microschools bieten ein Umfeld, in dem
besonders Mädchen gefördert werden: Wichtig, denn gerade in sich
wirtschaftlich entwickelnden Gesellschaften erweisen sich Frauen als
tragende Säule des Aufschwungs. Zudem bieten Opportunitys Microschools
gangbare Modelle, die den Schulbesuch ermöglichen, auch wenn das
Schulgeld nicht aufgebracht werden kann: Die Gebühren werden gestundet
oder durch Mithilfe, etwa in der Schulküche, abgearbeitet.
Wie zum Beispiel an der "New Love" Microschool in Dunkwa, Ghana. Rebecca
Newman, Frau des Pastors, versorgt neben ihren eigenen zwei Kindern
noch sechs weitere aus ihrer Verwandtschaft. Motiviert von dem Wunsch,
sich noch stärker für ihre Gemeinde zu engagieren, begann sie zunächst
25 Kindergartenkinder zu betreuen. Dies war 2007. Heute bereitet ihre
Schule schon 280 Kindern den Weg in eine bessere Zukunft.
An der New Love Microschool wird ein fundiertes Bildungsprogramm
geboten: Mathematik, Naturwissenschaften, Englisch, die ghanaische
Sprache Twi, Umweltkunde und Religion. „Die zufriedenen Eltern schicken
ihre Kinder gerne auf meine Schule. Hier lernen sie einfach mehr als in
einer staatlichen Schule", freut sich die engagierte „Edu-Preneurin“.
Die New Love Microschool besteht heute aus zwei gemauerten Gebäuden, die
jeweils in zwei Klassenzimmer unterteilt sind. Kinderkrippe und -garten
sind in einer zusätzlichen Holzhütte untergebracht. So wird ein
ganzjähriger Unterricht auch während der Regenzeit ermöglicht.
Als Rebecca erfuhr, dass Opportunity Kleinkredite an Schulgründer
vergibt, zögerte sie nicht lange. Sie sah die Chance, ihre Schule
weiterzuentwickeln. Insgesamt hat Rebecca bereits drei Kredite über 250,
500 und 1000 Euro erhalten und wieder zurückgezahlt. Mit den Darlehen
wurde unter anderem ein Schulbus gekauft, eine Schulspeisung eingeführt
und das Fundament für ein drittes Schulgebäude gelegt.
Doch es gibt noch mehr zu tun: Mit dem vierten Kredit soll das nächste
Gebäude endlich errichtet werden und außerdem Schulbücher angeschafft
werden, denn nur die Lehrer haben Bücher; die Schüler müssen von der
Tafel abschreiben. Zudem möchte Rebecca gerne noch mehr als zehn
Vollstipendien an ihrer Microschool anbieten. Dafür braucht sie unsere
Unterstützung.
Helfen Sie Schulgründern wie Rebecca Newman! Unterstützen Sie die
Microschools von Opportunity mit Ihrer Spende, denn Bildung überwindet
Armut. Mehr Infos unter www.oid.org, per E-Mail an
info@oid.org oder telefonisch unter 0521 96879225
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Man sieht es ihr an.
Schulgründerin Rebecca Newman ist rundum glücklich.
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Schulmotto
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Diese beiden jungen Herren sind stolz, einen der
begehrten Plätze bekommen zu haben.
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