Skischullandheim der WER in Disentis
vom 06. - 13.03.2010
Dieses Jahr ging es schon im dritten Jahr in Folge mit einer Ski- und Snowboardgruppe um Organisator und Betreuungschef Klaus Keinath nach Disentis ins Skischullandheim. Genau wie in den beiden letzten Skischullandheimen war die insgesamt 24 Schüler aus den Klassenstufen 7-9 fassende Gruppe wieder im Selbstversorger-Haus Glaretsch untergebracht. Das bedeute, dass der Großteil, der für den 6- tägigen Aufenthalt benötigten Verpflegung, bereits in Tübingen eingekauft wurde und nun in der hauseigenen Küche von wechselnden Schülergruppen, natürlich mit Hilfe von Lehrern, gekocht wurde. Hier gilt ein besonderer Dank an Frau Draht und Frau Platt- Fingas, die die Kochgruppen tatkräftig unterstützten.
Selbstverständlich war man nicht zum Kochen nach Disentis gefahren, sondern zum Skifahren. Und das konnte man im nahgelegenen Skigebiet „Disentis 3000“ ausgezeichnet. Vom Haus Glaretsch waren es nur ein 5 minütiger Fußmarsch und eine 5 minütige „kleine Abfahrt“, die uns von der Talstation der Seilbahn, die ins eigentliche Skigebiet führte, trennten. Im Skigebiet wurde immer in Gruppen von mindestens 3 Personen gefahren. Größere Gruppen, wie zum Beispiel die Anfängergruppe, wurden von Herr Keinath oder einem der beiden, freundlicherweise von der Geschwister Scholl Schule bereitgestellten, Skimentoren betreut.
Insbesondere in der Anfängergruppe wurde von den Betreuern auch spezielles Techniktraining durchgeführt. Außerdem gab es vereinzelte Kurse zu den Themen: Freeskiing, Carving oder eine Sprunggruppe für Snowboarder und Skifahrer. Bevor es morgens auf die Piste ging, fand jeden Morgen vor dem Haus noch gemeinsam die Skigymnastik statt. Die Mittagspause im Skigebiet wurde in einem Lunchraum in der Bergstation der Seilbahn verbracht. Dort wurden Kräfte gesammelt, die müden Beine ausgeruht und das von jedem Schüler nach dem Frühstück selbst zubereitete Vesper verspeist. Am Ende eines Skitags ging es für die Fortgeschrittenen Skifahrer und Boarder auf der anspruchsvollen Talabfahrt direkt mit den Skiern vor das Haus und für die „Noch- Anfänger“ mit der Gondel wieder ins Tal.
Nochmals ein riesen Dankeschön an Herrn Keinath und das gesamte Betreuerteam.