Sonntag, 5. September 2010

Parallelgeschichten zu Bertolt Brecht: Herrn K.s Lieblingstier

Bertolt Brecht: Herrn K.s Lieblingstier

Als Herr K. gefragt wurde, welches Tier er vor allen schätze, nannte er den Elefanten und begründete dies so: Der Elefant vereint List mit Stärke. Das ist nicht die kümmerliche List, die ausreicht, um einer Nachstellung zu entgehen oder ein Essen zu ergattern, indem man nicht auffällt, sondern die List, welcher der Stärke für große Unternehmungen zur Verfügung steht. Wo dieses Tier war, führt eine breite Spur. Dennoch ist es gutmütig, es versteht Spaß. Es ist ein guter Freund, wie es ein guter Feind ist. Sehr groß und schwer, ist es doch auch sehr schnell. Sein Rüssel führt einem enormen Körper auch die kleinsten Speisen zu, auch Nüsse. Seine Ohren sind verstellbar: Es hört nur, was ihm passt. Er wird auch sehr alt. Er ist auch gesellig, und dies nicht nur zu Elefanten. Überall ist er sowohl beliebt als auch gefürchtet. Eine gewisse Komik macht es möglich, dass er sogar verehrt werden kann. Er hat eine dicke Haut, darin zerbrechen die Messer; aber sein Gemüt ist zart. Er kann traurig werden. Er kann zornig werden. Er tanzt gern. Er stirbt im Dickicht. Er liebt Kinder und andere kleine Tiere. Er ist grau und fällt nur durch seine Masse auf. Er ist nicht essbar. Er kann gut arbeiten. Er trinkt gern und wird fröhlich. Er tut etwas für die Kunst: Er liefert Elfenbein.

Herrn B.s Lieblingstier

Als Herr B. gefragt wurde, welches Tier er am meisten schätze, nannte er den Hund und begründete dies so: Der Hund ist ein empfindsames Lebewesen, kann aber auch sehr kaltblütig sein. Er vereint Schnelligkeit mit Klugheit, Wendigkeit und Jagdinstinkt. Er ist klein, aber wenn er sauer wird, bist du für ihn der Kleine. Er hat keine Angst außer vor großen Höhen und er isst was er kriegen kann. Er lässt sich leicht ablenken durch Futter oder Spielzeug. Das ist Herr B.’ s Lieblinstier.

Herrn B.s Lieblingstier

Als Herr B. gefragt wurde, welches Tier er am meisten schätze, nannte er den Hund. Das begründete er so: Der Hund ist der beste Freund des Menschen, denn er ist treu, zuverlässig und immer für einen da. Einerseits freut er sich auf das Raufen und Spielen, doch andererseits ist er gerne zu einer ausgiebige Kuschelstunde bereit. Der Hund lässt sich gerne durch materielle Dinge ablenken wie zum Beispiel durch Futter oder Spielzeug, dennoch ist er sehr intelligent und versteht fast jede Aufgabe, die man ihm stellt. Obwohl der Hund scheinbar fast den ganzen Tag tief schläft, ist er dennoch blitzschnell wach, wenn es um Futter, Spielzeug, Spaziergänge oder ein Türklingeln geht. Manche Chinesen mögen den Hund dann aber doch lieber auf der Speisekarte.

Frau E.s Lieblingstier

Frau E. wurde neulich gefragt, welches Tier sie besonders mochte. Diese nannte die Katze und begründete das so: Sie mag die Wärme, doch auch die Kälte kann ihr nichts anhaben. Sie eignet sich gut als Haustier, doch auch in der wilden Natur kommt sie gut zurecht. Sie ist flink und schnell und bereitet auch manchen Angst mit ihren scharfen Krallen und spitzen Zähnen. Die Katze hinterlässt eine Spur im Schnee und wälzen tut sie sich gerne im Dreck oder Staub. Die Katze hat ein dickes Fell, aber fühlt sich auch einsam, wenn man sie verlässt. Es gibt viele Katzen und keine zwei sind gleich. Sie ist immer kampfbereit und weiß sich zu verteidigen. Sie liebt und hasst. Manchmal ist sie ein Haustier und manchmal `ne Schmusekatze. Sie spielt gern; jagt ihren eigenen Schwanz. Hört alles und schnuppert, bevor sie isst. Sie ist vorsichtig; versteckt sich vor Gefahren. Den Sommer liebt sie so wie den Winter. Sie schnurrt und knurrt. Katzen sind bereit am Tag und auch nachts.

Frau F.s Lieblingstier

Als Frau F. gefragt wurde, welches Tier sie am meisten schätze, nannte sie den Fuchs und begründete das so: Der Fuchs ist intelligent, kümmert sich liebevoll um seine Kinder, kann aber doch gefährlich werden. Er ist bei allem was er tut auf der Hut und verbindet bei Gefahr Flucht mit Unterkunft. Er ist ziemlich klein, flink, geschickt und versteht es sich zu verteidigen, wenn es drauf ankommt. Manche haben Angst vor Füchsen, aber ich finde, dass es nur ein missverstandenes Tier ist, das überleben möchte.

Herrn G.s Lieblingstier

Herrn G.s Lieblingstier ist der Adler. Er ist leicht und trotzdem der König der Lüfte. Er versorgt seine Kinder und bringt somit neues Leben in die Täler. Er ist schnell wie der Blitz und kann trotzdem auch langsam fliegen. Er sieht aus wie ein harter Stein, aber innerlich ist er weich eine Traube. Sein Gefieder ist hübsch, aber irgendwie auch zerzaust.

Herrn G.s Lieblingstier

Als Herr G. gefragt wurde, welches Tier er am meisten schätze, nannte er den Leoparden und begründete dies folgendermaßen: Der Leopard ist ein flinkes, schlaues und gleichzeitig sehr ausgeglichenes Tier. Als ein sehr gelenkiger und schneller Räuber fängt er aber nur Beute, wenn er wirklich Hunger hat. Er hat einen sehr schlanken und starken Körper, ist lautlos und gut getarnt. Der Leopard ist sehr aufmerksam und gesellig. Gleichzeitig ist er sozial veranlagt und dadurch vertrauenswürdig. Er ist familiär, liebevoll mit seinen Jungen und verteidigt alles, was ihm wertvoll ist. Als Kind ist er spielfreudig und greift nie ohne Grund an. Der Leopard ist ein Meister im Klettern und kämpft nur mit den Waffen, die ihm von der Natur aus zur Verfügung gestellt wurden. Der Leopard ist sehr facettenreich. Deswegen ist er mein Lieblingstier.

Herrn G.s Lieblingstier

Als Herr G. gefragt wurde, welches Tier er am meisten schätze, nannte er den Esel und begründete dies so: Der Esel ist ein ruhiger Zeitgenosse, er hat nicht viele Feinde und hat immer alles was man zum Leben braucht. Er geht stets seinen Weg und lässt sein Ziel nie aus den Augen. Wenn er hungrig ist, isst er einfach Obst und Gemüse, und reißt nicht andere unschuldige Tiere. Oft hat man das Gefühl, er ist traurig. Manchmal jedoch kann man denken, er sei total ausgelassen. Er sieht das Leben einfach und gelassen, doch wenn es darauf ankommt, kann er sich verteidigen.

Herrn H.s Lieblingstier

Als Herr H. gefragt wurde, welches Tier er vor allen schätze, nannte er den Hai. Der Hai wird als Killermaschine dargestellt, aber er jagt nur, wenn er es als Beute empfindet. Er ist schnell und wendig im Wasser, er wird gejagt. Als Delikatesse wird er verkauft. Er existiert seit vielen Millionen Jahren und gehört zu den gefährlichsten Tieren auf unserem Planeten. Wer sich mit ihm anlegt, kann nicht lange überleben. Er ist sehr schön, aber nicht süß.

Herrn H.s Lieblingstier.

Als Herr H. gefragt wurde, welches sein Lieblingstier sei, nannte er den Hund und begründete dies so: Der Hund ist ein guter Spielkamerad und immer für dich da. Mit seinem flauschigen Fell macht er dich glücklich. Doch wenn er sich bedroht fühlt, kann er sich wehren.

Herrn J.s Lieblingstier

Herrn J.s Lieblingstier ist der Löwe, er vereint Schönheit mit List. Er versteht sich gut mit anderen, aber nicht mit hochhalsigen Giraffen. Sie sind sehr schön und schnell und auch tolerant, doch wer ihn nicht toleriert wird schnell abserviert. Er ist eine Raubkatze und frisst kein Gemüse. Der Löwe ist überall sowohl gefürchtet als auch beliebt. Seine Erscheinung ist golden und fällt durch Eleganz auf.

Frau J.s Lieblingstier:
 
Frau J.s Lieblingstier ist ein Delfin .Er kann hoch springen, sieht schön aus und ist intelligent ,er rettet Menschen und kann glücklich machen. Außerdem muss man es unterstützen nicht mehr die Delfine zu töten. Sie sind vom Aussterben bedroht. Er mag Kinder sowie Erwachsene. Überhaupt mag er alle Menschen auf dieser Erde.

Frau K.s Lieblingstier

Als Frau K. gefragt wurde, welches Tier von allen sie schätze, nannte sie den Leoparden und begründete dies so: Der Leopard kann sich gut tarnen, so wie die Soldaten. Sein Fell ist sehr schön und geschmeidig, seine Ohren sind flauschig und ganz klein. Er ist flink, so kann er sich holen was er braucht und seine Beute hat er ruck zuck beisammen. Doch für Menschen ist er ein Wunder, ach wenn doch alles nur so selten wäre wie er...Wenn er so alleine durch die Wildnis läuft, bräuchte er doch mal einen Freund? Fotos von ihm sind sehr schwer zu schießen. Doch manchmal erwischt man ihn dann doch.

Frau K.s Lieblingstier

Als Frau K. gefragt wurde, welches Tier sie vor allen schätze, nannte sie den Tiger und begründete dies so: Der Tiger vereint Verteidigung mit Stärke. Es ist nicht die Stärke, die er braucht um zu kämpfen, sondern die, um sich selbst zu beschützen. Wo dieses Tier war, sind Kratzer am Baum, dennoch ist es gutmütig und verspielt. Er ist ein guter Schmusekamerad, aber dennoch sehr grob. Er stolziert, ist aber dennoch sehr schnell, wenn es darauf ankommt, flüchten oder jagen zu müssen. Sein Maul zerfetzt Fleisch mit einem Biss. Sein Fell ist gestreift, dadurch ist er im Dickicht getarnt. Er ist Alleingänger und mag keine Rudel. Überall ist er gefürchtet und wird gejagt, darum ist er auch vom Aussterben bedroht. Wenn sie ihn einmal haben, wird ihm sein Fell abgezogen und zu einem Mantel genäht. Er ist sehr majestätisch, aber dennoch sehr faul. Bei ihm jagen nur die Weibchen.

Frau K.s Lieblingstier

Neulich wurde Frau K. gefragt, welches Tier ihr Lieblingstier sei. Darauf antwortete sie: Das Pferd, denn es ist schnell wie eine Raubkatze, schlau wie ein Fuchs und gutmütig wie ein Elefant. Es strahlt Stolz aus und strotzt nur so vor Kraft, gleichzeitig ist es schön wie eine Giraffe, doch auch das Pferd ist oft stur. Es ist einfach liebenswert.

Frau L.s Lieblingstier

Frau L.s Lieblingstier ist der Hund, er ist zutraulich und zuverlässig. Mit ihm kann man viel Spaß haben beim Spielen oder beim nach draußen gehen. Doch manchmal kann er auch ganz schön laut oder neugierig sein. Jedoch kann er einem auch still und leise zuhören. Der Hund ist oft ein verschmustes Tier, das die Nähe seines Herrchens genießt.

Frau L.’ s Lieblingstier

Als Frau L. gefragt wurde, welches Tier sie von allen schätze, nannte sie die Katze und begründete dies so: Sie ist hübsch, süß aber manchmal lässt sie ihre Krallen spielen. Sie hat Freunde und auch Feinde. Sie mag sehr gern spielen, aber wenn ihr etwas nicht passt, kann Sie auch darauf anders reagieren als geplant. Sie verteidigt ihr Revier. Wenn eine andere Katze in ihr Revier kommt, macht sie einen Katzenbuckel und faucht. Sie ist wie eine Freundin. Man kann mit ihr sprechen und spielen.

Herrn M.’ s Lieblingstier

Als Herr M. gefragt wurde, welches Tier er vor allen schätzte, nannte er die Katze und begründete dies so: Die Katze ist leichtfüßig aber auch behäbig. Sie kann Glück, aber auch Trauer und Schmerz empfinden. Mindestens so gern wie sie spielt , schläft sie. Sie ist klug, aber auch ein bisschen verrückt. Sie kann gutmütig sein, aber auch arrogant. Sie isst gern, aber macht dann auch Sport, z. B. rennt sie durch die Gärten oder klettert Bäume hinauf und hinunter. Sie freut sich, wenn man nach Hause kommt und gibt einem das Gefühl nie alleine zu sein. Man kann sich mit einer schnurrenden Katze auf dem Schoß super entspannen.

Herr M.s Lieblingstier

Ein Delfin ist ein tolles Tier, er ist frei und schwimmt wohin er will, er lächelt immer und ist sehr klug. Er kann schnell durchs Wasser schießen und tief tauchen, er kann auch rückwärts schwimmen und wenn er es lernt sogar malen. Er lebt in Gruppen und schützt sich gegenseitig, er hilft jedem der gut zu ihm ist und hilft auch dir. In einem Delfin hast du einen guten Freund.

Frau M.s Lieblingstier

Als Frau M. gefragt wurde, welches Tier sie von allen schätze, nannte sie den Pfau und begründete dies so: Er ist schlau wie ein Fuchs. Man muss viel Respekt vor ihm haben, man sollte aber keine Angst haben. Fühlt er sich angegriffen, dann wehrt er sich mit seinem Schnabel. Sein schönes, leuchtendes Gefieder schimmert manchmal wie Gold und so ist er der Schönste von allen.

Herr N.s Lieblingstier

Als Herr N. gefragt wurde, welches Tier er am meisten möge sagte er die Schlange und begründete dies so. Die Schlange ist sehr scheu, mit ihren guten Ohren hört sie dich schon aus weiter Entfernung. Das Gift, das sie besitzt, dient ihr nur zur Verteidigung oder zum Jagen. Sie kann gut klettern und schwimmen, das macht sie zur guten Jägerin.

Frau S.’ s Lieblingstier

Als Frau S. gefragt wurde, welches Tier sie am meisten mochte, nannte Sie die Schildkröte und begründete dies so: Die Schildkröte ist langsam, aber doch flink. Sie ist schlau und clever, wenn es darauf ankommt. Sie ist fast immer gut geschützt durch ihren Panzer. Doch auch wenn sie in Gefahr kommt, weiß sie sich immer zu helfen.

Frau S.s Lieblingstier

Als Frau S. gefragt wurde, welches Tier sie am meisten schätzte, antwortete sie: Den Leoparden. Denn Leoparden sind sehr schöne Tiere. Leoparden haben ihren eigenen Willen und faulenzen gerne auf Bäumen. Weswegen man sie nur selten sieht. Das Leopardenweibchen bekommt ca. 2-5 Junge, von denen nur 1-2 überleben. Die Mutter kümmert sich liebevoll um ihre Jungen bis die Kleinen selber jagen können. Dann müssen sie ihren eigenen Weg gehen. Leoparden sind Einzelgänger und werden ungefähr 15 bis 20 Jahre alt.

Herrn U.s Lieblingstier

Der Wolf ist Herrn U.s Lieblingstier. Er ist schlau, er sieht schön aus. Er vereint die Schnelligkeit mit dem Rudel und der Taktik, wenn er seine Beute fängt. Er ist leise wie eine Katze und er ist stark. Mit seiner Technik überrascht er jedes Tier. Man kann ihn zähmen und als Haustier halten. Der Wolf ist flink und leicht, sein Fell ist ein prima Schutz. Man kann ihn gut für Portraits nutzen und zum Fotografieren auch.

Frau W.s Lieblingstier

Als Frau W. gefragt wurde, welches Tier sie besonders schätze, antwortete sie, den Hund, und das begründete sie so: Er ist weich und meistens ist er nicht so groß. Er ist ein Freund des Menschen, aber es sind nicht alle Katzen vor ihm sicher. Wenn man einen Hund hat, bleibt man immer in Bewegung, denn der Hund braucht ziemlich viel Auslauf. Morgens, mittags und abends braucht der Hund genau so wie wir Menschen Essen. Ich finde Hunde einfach süß. So antwortete Frau W. auf diese Frage.


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