Starke Schulen – Starke Region
Reutlingen, 8. April 2011. Auf der Veranstaltung „Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen“ in der IHK Akademie Reutlingen präsentierten Lehrer, Schüler und betriebliche Ausbilder aus der Region vor rund 120 Gästen ihre gemeinsamen Programme
zur Berufsvorbereitung. Fazit: Bildungspartnerschaften bringen viel, kosten wenig und machen Spaß.
Stress mit der Berufswahl hätten sie eigentlich nicht gehabt, betonen Tom und Laura. Die beiden Schüler der Walter-Erbe-Realschule haben schon erste Erfahrungen in der beruflichen Praxis gesammelt. Möglich wird der Ausflug in fremde Welten durch eine Partnerschaftihrer Schule mit der Zeltwanger Maschinenbau GmbH in Tübingen. Das Partnerunternehmen lädt die Realschüler unter anderem zu Betriebsführung, Praktikum und Technik-AG ein. Auf dem Programm steht sogar ein Motivationstraining mit Geschäftsführer Ulrich Zeltwanger.
Prima Sache, findet auch die BORS-Lehrerin Eva Pfeffer. Sie brachte die Kooperation mit dem Tübinger Unternehmen auf den Weg und nutzte dabei die Vermittlungs- und Beratungsangebote der IHK Reutlingen.
Vorteile für alle Schularten
Insgesamt drei Schulen aus der Region stellten auf der aktuellen Veranstaltung im Rahmen von Workshops gemeinsam mit Vertretern der Partnerunternehmen ihre Kooperationsbeispiele vor. Darunter auch das Graf-Eberhard-Gymnasium, Bad Urach, und die Kreissparkasse Reutlingen. Die Gerhart-Hauptmann-Schule, Reutlingen, trat gemeinsam mit der Energie Galerie GmbH & Co. KG an sowie der Randstad Deutschland GmbH GmbH + Co. KG. Fest steht:
Egal welche Schulart, Bildungspartnerschaften bringen Vorteile für die Berufsorientierung Jugendlicher: „Unser Schüler brauchen den Kontakt zur Praxis“, betont Carola Rieger,Schulleiterin der Gerhart-Hauptmann-Schule, Reutlingen und Sprecherin der Regionalen Steuerungsgruppe, die zur Veranstaltung in der IHK Akademie Reutlingen eingeladen hatte. Der aktuelle Erfahrungsaustausch soll, so Rieger „weitere Schulen und Betriebe zum Mitmachen anregen und konkrete Lösungen vorstellen.“
Beispiele mit Modellcharakter
Die regionale Steuerungsgruppe „Bildungspartnerschaften“ setzt sich ein für die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Betrieben und fördert den Aufbau langfristiger Kooperationen. Sie präsentiert jährlich Bildungspartnerschaften mit Modellcharakter. Zu den Mitgliedern der Steuerungsgruppe zählen: Handwerkskammer Reutlingen (HK), Industrie- und Handelskammer Reutlingen (IHK), Regierungspräsidium Tübingen, Staatliches Schulamt Tübingen sowie der Verband der Metall und Elektroindustrie e. V. mit dem Arbeitskreis Schule/Wirtschaft.
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