Samstag, 19. Mai 2012
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Wirtschaft macht Schule
 
74 Prozent der Schüler wünschen sich Wirtschaft als Schulfach!

Hier sind eindeutig die Schulen gefragt: Wirtschaftslehre existiert häufig nur als Wahlfach, obwohl sich laut der Jugendstudie des Bundesverbandes deutscher Banken 74 Prozent der Schüler Wirtschaft als Schulfach wünschen. Immer wieder haben Wissenschaftler nachgewiesen, dass mit zunehmender Bildung und wachsenden Wirtschaftskenntnissen die soziale Marktwirtschaft deutlich positiver wahrgenommen wird.

Deshalb muss den Schülern ein Grundwissen vermittelt werden. Die richtige Lösung wäre ein eigenständiges Fach. Die Umsetzung allerdings nimmt Zeit in Anspruch. Es muss eine neue Generation von Lehrern ausgebildet werden.

Die Zwischenlösung kann möglicherweise in einem Ansatz neben und sogar außerhalb der Schule liegen, der so attraktiv ist, dass er von der Zielgruppe angenommen wird. Besichtigungen von Betrieben oder ähnliches können Anstöße geben. Hier sind als Partner der Schulen an die Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, die Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften oder vergleichbare Institutionen zu denken.


Entsprechende Angebote dürfen keine Eintagsfliegen sein, sollen sie Langzeitwirkung haben. Vielleicht ist es ein geeigneter Ansatz, den Kreislauf des Geldes in den Mittelpunkt zu stellen, damit nicht die Aussicht auf „theoretischen“ Unterricht abschreckt, sondern das Objekt zum Mitmachen einlädt.



Für uns die beste Lösung:
Die Deutsche Bank als Partner
 
     



  

Pressemitteilungen


 
Zum einen bereichert solch eine Kooperation mit einem Unternehmen den Unterricht durch Einbeziehung von außerschulischen Experten, zum anderen kommt ein Stück authentische Lebenswirklichkeit in die Schule. Vor allem aber profitieren die Schülerinnen und Schüler: Für sie stellt die Kooperation ihrer Schule mit einem regionalen Unternehmen einen enormen Mehrwert und einen unbestreitbaren Gewinn dar, können sie so doch frühzeitig in Kontakt mit potenziellen Arbeitgebern kommen, erhalten Orientierung in der komplexen Arbeitswert und sammeln so Erfahrung für den Einstieg in Ausbildung, Studium und Beruf.

Ziel dieser Initiative ist es, den Schülerinnen und Schülern der Schule ausgewählte finanzwirtschaftliche Themen zu vermitteln und auf diesem Wege die Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Finanzen und Wirtschaft zu fördern bzw. zu intensivieren. Ergänzend werden Berufsorientierungsgespräche, Praktika, bankspezifisches Bewerbertraining, Teilnahme am Azubi-Nachmittag und Unterstützung bei Informationsveranstaltungen stattfinden. Experten im Zahlungsverkehr werden eine Fortbildung der Finanzabteilung unserer Juniorfirma „Schüler für Senioren“ durchführen.


Vereinbarte Gespräche in regelmäßigen Zeitabständen zur gegenseitigen Information und zum Erfahrungsaustausch sind bereits geplant.


Um all das schriftlich festzuhalten, haben wir am Dienstag, 27.07.10 einen Kooperationsvertrag mit der Deutschen Bank als Partner geschlossen.

Frau Ann-Kristin Stetefeld, Leiterin Investment & FinanzCenter der Deutschen Bank AG in Tübingen, und Frau Nicole Wolf, Teamleiterin Personal Banking, sind unsere beiden Ansprechpartnerinnen. Sie und Frau Eva Pfeffer, BORS-Beauftragte der Walter-Erbe-Realschule Tübingen, haben gemeinsam mit dem Schulleiter Herr Martin Maier die Kooperationsvereinbarung unterschrieben, die wir im neuen Schuljahr mit Leben füllen werden. Als krönender Abschluss wurde eine Kooperationsurkunde überreicht, die inzwischen einen würdigen Platz gefunden hat.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und danken allen Beteiligten für ihr Engagement und Vertrauen!



  

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